Im Tonstudio MANIAC

Die VHG-Band "Valentines Wave" im Tonstudio MANIAC in München mit dem Song "Right for me" von den Teskey Brothers.

Gewässeruntersuchung an der Ach
Am 6.7. und 7.7 durften die 6.Klassen die am VHG vorbeifließende Ach auf ihre Gewässerqualität untersuchen. Wie jedes Jahr war eine Referentin vom Landesbund für Vogelschutz mit dabei und leitete das Praktikum an. Dazu stiegen alle in das Gewässer und suchten mit Käschern, Sieb und Pinsel ausgestattet nach Bachbewohnern, die sich am liebsten unter den Steinen verstecken. Diese konnten dann genauer unter dem Binokular bestimmt werden: unter anderem gab es Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven, viele Bachflohkrebse und sogar Flusskrebse. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Ach eine recht gute Wasserqualität haben muss. Alle Tiere wurden sehr vorsichtig behandelt und anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Für alle Beteiligten war die Aktion ein voller Erfolg und eine willkommene Erfrischung!

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Hensler-Preis zum Abitur

hier geht es zum Essay

Der Arbeitskreis „AK Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ feiert sein 10-jähriges Jubiläum –  „Schwarzen Perspektiven in Lindau, schwarze Perspektiven am VHG“

Den Anfang machte unsere Jubiläumsfeier des Arbeitskreises am 3. Juni am Valentin-Heider-Gymnasium, bei dem auch der Lindauer Sänger und Pate des Projekts Karl Frierson mit dabei ist. Gemeinsam mit dem Young Voices setzte er mit „I have a dream“ und seinem Song „Are you listening?“ ein klares Zeichen für Frieden und einen guten Umgang. Damit zusammenhängend konnten die Moderatoren Kim, Lenni und Kéren auch verkünden, dass der AK mit dem diesjährigen Schulpulliverkauf einen Reinerlös von fast 1000,-€ erwirtschaftet hat, der an das Projekt „HOPE e.V.“ gespendet wird, das sehr kranke ukrainische Jugendliche und Kinder unterstützt. Seit wann gibt es Schwarze Menschen in Deutschland? Was ist eigentlich die afrodeutsche Bewegung? Was hat das mit Black Lives Matter zu tun? All diese Fragen hat uns Evein Obulor in ihrem kurzen Vortrag über „Einen Einblick in Schwarze Geschichte in Deutschland“ beantwortet. Die ehemalige Schülersprecherin und Gründungsmitglied des AK SoRSmC ging dabei auf die politische Selbstbezeichnung „Schwarz“ ein und streifte auch die deutsche Kolonialgeschichte auf dem afrikanischen und asiatischen Kontinent. Sie betont dabei die Macht von Sprache, die Meinungsbildung und Realitäten beeinflusst. Am Schluss plädierte sie für Mut zu Unsicherheit und unbequemen Gefühlen, die ein wichtiger Teil der Auseinandersetzung mit Rassismus sind. Den Abschluss und gleichzeitig auch ihre Premiere feierte die neue Schulband „Valentine Waves“ mit dem sehr schwungvollen Stück „Cantaloop Flip Fantasia“.

Gemeinsames Essen mit unseren Schüler:innen aus der Ukraine

Am 12 Mai hat die SMV des Valentin-Heider-Gymnasium eine Deutsch-Ukrainische Veranstaltung in unserer Schule organisiert. Das Event wurde von den Schülersprecher:innen, Vertrauenslehrer:innen und weiteren Klassensprecher:innen geplant und in die Tat umgesetzt. Gemeinsam haben wir mit unseren neuen ukrainischen Schüler:innen gekocht, gegessen und geplaudert um ihnen die deutsche bzw. die bayrische Kultur näher zu bringen und vor allem damit sich jede:r bei uns wohlfühlen kann.

Mittags haben sich deutsche und ukrainische Schüler:innen zusammengetan, um ein typisch bayrisches Buffet herzurichten. Dabei haben wir uns in verschiedene Gruppen aufgeteilt, um die unterschiedliche Gerichte zuzubereiten, darunter Kartoffelsalat, Weißwurst, Obatzda,  Seelen, Gemüse,… und lecker Paradis Creme und Obstsalat zum Nachtisch.

Während dem Kochen kamen viele ins Gespräch und haben zusammengearbeitet, um ein leckeres Mittagessen zu genießen. Zur selben Zeit hat eine andere Gruppe unseren Innenhof gestaltet, in dem wir gemeinsam gegessen haben, dabei wurde alles sehr liebevoll gestaltet und vorbereitet. Das Essen hat uns dann mit Blumen auf dem Tisch, traditioneller Musik und Bayernwimpeln im Hintergrund noch viel besser geschmeckt!

Glücklicherweise waren alle sehr begeistert und deshalb planen wir demnächst eine zweite Koch Veranstaltung, doch dann mit ukrainischen essen, damit wir auch mehr von Ukrainischen Kultur erfahren.

Von Emi Selfo und Carolina Ergenschäfter

Exkursion Additum Kunst: Park und Villa Lindenhof

Am Montag, den 30. Mai 22, besuchte das Additum Kunst der 11. Klasse den historischen Lindenhofpark.

Hintergrund war eine geplante Teilnahme am Kunstprojekt „Übersetzen“ zur Jubiläumsfeier der IBK, bei dem Schulen rund um das Bodenseeufer temporäre Kunstwerke verwirklichen wollen, die ab Juli jeweils vor Ort und online erlebbar sein sollen.

Zunächst setzten wir uns theoretisch mit dem Thema Wasser in der Kunst, mit Land Art und „site-specific-art“ auseinander, also Kunstwerken, die für einen bestimmten Ort geschaffen werden und sich inhaltlich mit diesem beschäftigen.

„Der Lindenhof ist die bedeutendste Parkanlage am Lindauer Villenufer und wird als Initialbau des Lindauer Villengürtels bezeichnet. Der Schöpfer der Anlage, der Lindauer Handelsherr Friedrich Gruber (1805-1850) hatte es in Italien als Kaufmann, Pionier der Baumwollindustrie und als Bankier zu großem Ansehen und Wohlstand gebracht. Von dem Münchner Architekten Franz Jacob Kreuter (1813 - 1889) ließ er sich 1840 in seiner Heimatstadt Lindau eine herrschaftliche Villa bauen, umgeben von einem 7,5 ha großen Park. Gestalter des Parks war der Düsseldorfer Gartenkünstler Maximilian Friedrich Weyhe (1775-1846). Weyhe verwandelte das ursprünglich aus 40 Reb- und Obstgärten bestehende Gelände in einen Park nach der Mode des frühen 19. Jahrhunderts im gemischten Stil.“

https://www.gartendenkmal-lindenhofpark.de

Marigret Brass-Kästl, Vorsitzende des Fördervereins und Nachfahrin des Parkgründers Friedrich Gruber, brachte uns nicht nur die Geschichte von Park und Villa Lindenhof lebendig nahe, sondern stellte auch vielfache Bezüge zum Thema „Übersetzen“ her.  Ausgehend von schönen alten Wörterbüchern der Lindenhof-Bibliothek erzählte sie die Geschichte des jungen Friedrich Gruber, der häufig auf seinen Reisen über den See setzte, um in Marseille in die Lehre zu gehen und, nach weiterer Ausbildung in London, in Mailand und Genua beruflich tätig zu sein. Auch in den vielfachen Stilzitaten in der historistischen Villa und den Nutzbauten der Anlage werden bildnerische Anklänge aus anderen Zeiten und Orten übersetzt.

Wie diese Anregungen nun in eine eigene künstlerische Arbeit des Kurses umgesetzt werden ist zum Drucktermin noch im Entstehen. Die Ergebnisse und die online-Präsenz werden auf der Homepage der Schule verlinkt.

P. Schmid

 

Vorlesewettbewerb Französisch

Auch wenn der regionale Vorlesewettbewerb für die 7. Jahrgangsstufe erneut coronabedingt entfallen musste, so konnte dieses Jahr immerhin wieder ein schulinterner Vorlesewettbewerb stattfinden.    Aus diesem Grund kamen alle Französischlernenden der 7. Klassen unserer Schule am Donnerstag, den 31. März in der Mensa zusammen, wo Felix Berg (7a), Leonie Hostenkamp (7d), Emma Kaeß (7c), Mercedes Meltzer (7c), Milena Nagl (7a) und Miriam Rettelbach (7b) gegeneinander antraten. Während des Wettbewerbs lasen die sechs Klassensieger:innen, die bereits im Vorfeld klassenintern gewählt worden waren, zunächst einen bekannten, von ihnen selbst gewählten Text aus dem Schulbuch Découvertes 2 vor. Im zweiten Durchgang mussten sie dann einen unbekannten Textausschnitt einer französischsprachigen Lektüre vorlesen.                         

Nachdem alle sechs Klassensieger:innen ihre jeweiligen Texte vorgelesen hatten, berieten sich die Französischlehrkräfte H. Wackermann-Eckert und S. Gofron, bevor sie schließlich die Schulsiegerinnen kürten und ihnen verschiedene französische Leckereien überreichten. Wir gratulieren den Siegerinnen Milena Nagl (1. Platz), Leonie Hostenkamp (2. Platz) und Emma Kaeß (3. Platz) und bedanken uns bei allen „Französinnen und Franzosen“ der 7. Klassen für ihre Teilnahme am Vorlesewettbewerb.

Svenja Gofron

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen Französisch

Als einziger Teilnehmer unserer Schule an diesem anspruchsvollen Wettbewerb war Joel Münch, 9a, gespannt auf das Ergebnis seiner Prüfung. Er trat beim Einzelwettbewerb Solo im Fach Französisch an und hat es inmitten einer Schulaufgabenphase auf sich genommen, die Klausur in den verschiedenen Kompetenzbereichen (Hören, Schreiben, Lesen) abzulegen und im Vorfeld eine interessante vertonte Präsentation zum Thema „Grenzen(los)“ erstellt.

Nun kann er stolz sein, die Urkunde von Schulleiter M. Streubert überreicht zu bekommen. Mit ihm freuen sich seine Französischlehrerin S. Gofron und die Französisch-Fachbetreuerin A. Mercelat.

Herzlichen Glückwunsch Joel!

Andrea Mercelat


Informationsvortrag zum Thema „Cybercrime und Prävention“

Die letzten eineinhalb Jahre haben eines ganz deutlich gemacht:

Ohne Digitalisierung geht es nicht mehr. Homeschooling, Homeoffice, das abendliche Treffen mit Freunden oder Bekannten findet nicht mehr im netten Lokal statt sondern via Video-Telefonie. Der Technik sei Dank.

Aber genießen wir wirklich das Leben, dank Technologie oder sind wir mehr unter Stress? Wir gehen nicht mehr online, wir sind immer online. Daher gibt es viele Bereiche, in denen wir verstärkt aufpassen müssen. Nur wenn wir die Gefahren kennen, können wir uns und unsere Kinder auch dagegen schützen.

Unsere Daten, insbesondere unsere persönliche Daten, sind wie ein Schatz zu betrachten. Die Meinung „Ich habe nichts zu verbergen“ ist ein Irrtum. Sie würden sich wundern, was man so alles mit Ihren Daten machen könnte!

Das VHG lud daher Mitte Oktober zu einem kostenlosen Vortrag mit Cem Karakaya in die Aula ein. Herr Karakaya, der seit 2008 auf Cybercrime und Prävention spezialisiert ist, arbeitet bei der Münchner Polizei und informierte humorvoll über die aktuellen Maschen der Hacker und wie man sich davor schützen kann. Ebenso gab er den Anwesenden Tipps und Tricks an die Hand, wie man zusammen mit den Kindern die „neuen Medien“ sinnvoll nutzt und welche Sicherheitsmaßnahmen möglich bzw. nötig sind.

Wir bedanken uns bei Herrn Karakaya für den kurzweiligen und sehr informativen Abend.

Franziska Götz

 

Schwarze Perspektiven Lindau

Wir Schülerinnen und Schüler des AK Schule ohne Rassismus möchten unser zehnjähriges Bestehen mit einer Veranstaltungsreihe zu  "Schwarzen Perspektiven in Lindau" feiern. Den Auftakt machen wir mit einem Vortrag zu "Schwarzer deutscher Geschichte" am VHG. am 20.6. Wir freuen uns auf euch, in der Ausstellung"Homestory Deutschland", der Vernissage zum Buch "Schwarz wird groß geschrieben" mit Evein Obulor und Melanelle B. C. Hémêfa und natürlich auch bei allen anderen Veranstaltungen in den friedens räumen und im Club Vaudeville!

Klassenraum für die Willkommensklasse

Der 7b war ein es Anliegen, den Klassenraum für die Gastschüler aus der Ukraine mit den zur Verfügung stehenden Mitteln schön zu gestalten. Mit sehr viel Engagement gestalteten schon vor den Osterferien sie im Kunstunterricht eine Collage und eine Girlande in den Nationalfarben der Willkommensklasse und halfen Herrn Riefel, den ehemaligen Texilwerkraum als gemütliches Klassenzimmer herzurichten.


Orte füreinander 7. Klasse

Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Logos und Symbolbilder zum Thema „Orte füreinander“ und gestalten damit einen kreativen Einstieg in den Lehrplanbereich: „Nächstenliebe und diakonisches Handeln in der Kirche“ in der 7. Jahrgangsstufe.

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Kreuz-Projekt 9. Klasse

Innerhalb einer Unterrichtssequenz wurde der Kurs evangelische Religionslehre der 9. Jahrgangsstufe im wahrsten Sinne schöpferisch tätig: Die Jugendlichen erarbeiteten ein eigenes Kreuz! Aktuelle Gedanken und Themen flossen in die ideenreiche Gestaltung des Kreuzes ein. So entstanden vielfältige und bunte Kreuze, bei dem jedes einen individuellen Bedeutungshintergrund hat. 

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Wahlfach IT-Praxis

Die Schüler des Wahlfachs IT-Praxis unterstützen u.a. die Schule bei technischen Problemen und engagieren sich, die Schul-IT bei Ausfällen wieder "funktionsfähig" zu bekommen. Für ihre tatkräftige Unterstützung ein herzliches Dankeschön!

Landeswettbewerb Mathematik

Noah Schantz aus der Klasse 10c hat zum zweiten Mal in Folge einen 2. Platz beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik erzielt. Lieber Noah, herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

P-Seminar Mathematik

Der vom P-Seminar unter Leitung von Herrn Neuendorf entwickelte Mathetrail auf der Lindauer Insel wurde zum Mathtrail des Montas April gekürt. Herzlichen Glückwunsch!

Unterrichtsprojekt Spanisch Klasse 9

siehe Video

Kurzer Bericht einer intensiven Erfahrung

Am Freitag, 25.03.2022, erreichen Olena, Wolfgang, Helmut und ich mit den beiden Kleinlastern unser erstes Ziel, ein kleines polnisches Städtchen kurz vor der ukrainischen Grenze. Auf der Autobahn fallen sehr zahlreiche Fahrzeuge auf, deren Kennzeichen ganz Europa repräsentieren. Diese PKWs, Kleinlaster und große LKWs sind beladen mit Hilfsgütern aller Art, und belegen eine unglaubliche Unterstützungsbereitschaft von Privatleuten, Vereinen, Institutionen ….

Unter anderem sehen wir einen großen LKW-Konvoi von französischen Feuerwehren, das ist schon beeindruckend.

Nach einer Nacht in einem kleinen Hotel treffen wir unseren ukrainischen Kontakt, den Chirurgen V., der in einer Klinik in Lwiw arbeitet und dessen medizinischer Schwerpunkt Rekonstruktionschirurgie bei Explosions-, Verbrennungs- und Unfallopfern ist. Obwohl V. im Moment aus dem OP praktisch nicht mehr herauskommt, fährt er in seiner kargen freien Zeit und holt Sondertransporte, wie den unseren, ab, da ja nur Männer ab 60 die Ukraine verlassen dürfen, und er über 60 ist.
V. hat drei Töchter, die alle medizinische Berufe in Kliniken in Lwiw ausüben und die auch bleiben werden. Sein Schwiegersohn kämpft an der Front, die Familie hat Geld zusammengelegt um Munition für ihn zu kaufen. Ein Arzt in der Ukraine verdient nur wenige hundert Euro. Wirklich beeindruckend ist die Austrahlung dieses Mannes, der warm, intelligent, humorvoll und trotzdem sehr stark wirkt.Für mich unglaublich schockierend sind die kriegsbedingten PatientInnenschicksale, die er uns erzählt, welche ich hier nicht wiedergeben kann noch möchte, und die kriegsbedingten Bilder noch lebender PatientInnen, die er uns zeigt, welche ich hier weder beschreiben kann noch möchte.

Als Historiker, der sich intensiv mit Kriegen des 20. Jahrhunderts beschäftigt, habe ich schon viel gesehen und gehört, aber diese Menschen, denen man so unglaublich Furchtbares angetan hat, ringen jetzt nur 100 km von unseren Hotel entfernt mit dem Tod. Ihr Arzt sitzt vor uns, eine Distanz ist kaum da. Ich bin wirklich im Kern erschüttert. V. erzählt uns in diesem Gespräch zudem, dass die breite Unterstützung in der Ukraine intensiv wahrgenommen wird und wichtig ist, auch, aber nicht nur, für die Durchhaltemotivation. Gemeinsam mit V. fahren zu einem Umladeplatz, direkt an der Grenze, für medizinische Spenden, der direkt von den Kliniken geführt wird und nicht öffentlich ist. Hier stehen circa 30 gespendete Krankenwagen aus ganz Europa und einige polnische 40-Tonner, die auch unsere Spenden direkt und sofort in die Ukraine bringen. Dieser Platz wird von zwei jungen Ukrainerinnen geführt, die jeden Tag rund um die Uhr Spenden annehmen und auch registrieren. Eine der beiden hat in Ulm Germanistik studiert und arbeitet eigentlich in der Ukraine als Deutschlehrerin an einer Privatschule. Gemeinsam laden wir um, wobei ich ständig in Sorge bin um Vs Hände, deren Sensibilität und Unversehrtheit für seine PatientInnen doch so elementar wichtig sind.

Unsere Spenden kommen extrem gut an und werden dringend gebraucht und erwartet. Nach dem Umladen machen Helmut und ich uns sofort auf den Weg Richtung Heimat, V., Olena und Wolfgang fahren weiter nach Lwiw. Auf der Rückfahrt erreichen uns Bilder von Menschen, die bereits unsere Schlafsäcke und Verbandpäckchen bekommen haben und heute schon an der Front sind. Auf der Rückfahrt erreicht uns auch ein Handyvideo von Olena, das den Einschlag der Raketen in Lwiw Freitagabend zeigt. Aus unserer kleinen Gruppe wurde niemand verletzt.

Uwe Seidel

Außergewöhnlicher Erfolg für zwei Teams beim Planspiel Play the Market

Die 9. Klasse des Wirtschaftszweigs nahm dieses Schuljahr erstmals am betriebswirtschaftlichen Planspiel Play the Market teil, das sich eigentlich bayernweit an Schüler*innen der Gymnasien, FOS und BOS ab der 10. Jahrgangsstufe richtet. Mit einer Ausnahmeerlaubnis, die bei den Organisierenden erfreulicherweise erwirkt werden konnte, durfte dieses Mal aber auch die 9. Klasse des Wirtschaftszweigs starten.

Umso beeindruckender ist es, dass sich nach der 6-wöchigen Online-Planspielphase gleich zwei Teams des VHG gegenüber 600 (!) Konkurrenzfirmen durchsetzen konnten und mit ihren hervorragenden Ergebnissen jetzt zum Halbfinale nach Würzburg eingeladen wurden. Ein absolut außergewöhnliches Ergebnis! Herzlichen Glückwunsch!

Den Sieger*innen winken übrigens Tickets für eine einwöchige Sprachreise nach New York!!!

Play the Market ermöglicht Jugendlichen praxisnah und spielerisch Marktmechanismen zu begreifen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Darüber hinaus weckt das Planspiel den Gründergeist bei jungen Menschen und vermittelt Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kreativität und Medienkompetenz.

Unsere Daumen sind für die Teams SU1 (Anna Stiefenhofer & Emilia Urban) und Hadran Kadi (Hadi Kaafarani, Karan Sahin & Niklas Stark) gedrückt! Wir sind jetzt schon unglaublich stolz auf euch!

Ch. Bengel

Eislaufen 8. Klassen

Aktion: Hilfsgüter für die Ukraine

 

Buttons mit Friedensmotiven


Zeichnen, reden, nachdenken, helfen – die Schülerinnen und Schüler der Kunstklassen und die SMV haben mit viel Engagement Anstecker mit Friedensmotiven entworfen, die am Freitag 11.3. und Montag, 14.3. zugunsten von Ukraine-Hilfsprojekten verkauft wurden. Wir alle sind berührt und beeindruckt vom Ausmaß der Hilfsbereitschaft und der Großzügigkeit der Schulgemeinschaft, die zusammen knapp 1000 € gespendet hat. Herzlichen Dank Ihnen und Euch allen!

Ein ganz herzliches Dankeschön auch an den Kreisjugendring Lindau, der uns nicht nur die tolle Button-Maschine ausgeliehen, sondern auch die Rohlinge gespendet hat.

F. Götz / S. Schemm / P. Schmid

 

„Weiße Privilegien und ich“

Was ist eigentlich Rassismus? Wie funktionieren überhaupt Privilegien und was hat das alles mit mir zu tun? Am 14.2. hat der Arbeitskreis SoR das Thema Rassismus gemeinsam mit Antirassismustrainerin Evein Obulor mal genauer unter die Lupe genommen. In einem interaktiven Workshop haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den Wurzeln und verschiedenen Wirkungsebenen von Rassismus beschäftigt. Warum ist es oft so schwer über Rassismus zu sprechen? Welche Rolle habe ich selbst, wenn es im Rassismus geht? Im zweiten Teil des Workshops wurde deutlich was Privilegien sind, wie man sie teilen kann und welche verschiedenen Phasen Menschen in der Auseinandersetzung mit Rassismus durchlaufen. Nach diesen drei intensiven Stunden haben alle, um es mit den Worten der berühmten Antirassismutrainerin Tupoka Ogette zu sagen, Happyland verlassen und Ideen gesammelt, wie sie Antirassismus in ihren Alltag integrieren können.

Die DELF-Diplome sind endlich da!

Die DELF-Prüflinge des letzten Schuljahres mussten einiges an Geduld mitbringen. Zunächst wurde diese Französischzertifikatsprüfung vom gewohnten Termin im Frühling in den Juli verschoben, so dass noch genug Zeit zur Vorbereitung war. Da es pandemiebedingt keine größeren Leistungsnachweise gab, war die Aufregung verständlicherweise besonders groß.
Doch das fleißige Lernen hatte sich gelohnt und sie erfuhren dann im Oktober, dass sie ihr Sprachzertifikat - zum Großteil hervorragend – auf dem Niveau B1 bzw. B2 bestanden hatten. Auf die direkt aus Frankreich kommenden Diplome mussten sie allerdings bis Ende Februar warten, haben aber nun eine schöne Zusatz-Qualifikation für ihre Bewerbungsmappe in der Hand.

Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder einen DELF-Vorbereitungskurs, der auch von einigen Schülerinnen v.a. zur Vorbereitung auf die Oberstufe besucht wird.

Weitere Infos zum DELF-Diplom befinden sich hier https://express.adobe.com/page/dGoTAPATvsljA/ und hier https://vhg-cloud.de/unterricht/delf.html.

7a - Wir haben unsere liebsten Gegenstände gezeichnet.

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

Debug: angegebener Pfad - https://vhg-cloud.de/Unterricht/Fächer/Kunst/Galerie/MeineGegenstaende

Bike-Workshop des P-Seminars Trans Bavaria

Zur Vorbereitung unsere Radtour vom Bodensee zum Königssee hat unsere Teilgruppe „Erste Hilfe am Fahrrad“ einen Schrauberkurs mit kleinen Reparatureinheiten, wie das Flicken eines Fahrradschlauchs oder das Einstellen der Fahrradschaltung, für uns veranstaltet.

Die 6b bei den Streuobstschulwochen

Was ist eine Streuobstwiese? Wie viele verschiedene Tierarten leben dort? Und ganz wichtig? Wie kann ich die Streuobstwiese schützen?

Im Herbst tauchte die Klasse 6b zusammen mit Referenten des BUND Naturschutz Lindau in die Welt des Streuobstes ein. Die Streuobstwiesenbesitzer stellten dafür ihre Grundstücke zur Verfügung, um auf die Vielfältigkeit und die ökologische Wertschätzung der Streuobstwiesen aufmerksam zu machen. So lernten die Schüler:innen viel über die Apfelsorten, deren Erhalt, die verschiedenen Baumarten und die in diesem besonderen Lebensraum vorkommenden Tierarten. Ein Schwerpunkt lag auf der Unterscheidung von konventioneller Obstplantage und Streuobstwiese.

Der aus den Streuobstwiesen gewonnene Apfelsaft überzeugte zum Schluss mit seinem besonders leckeren Geschmack!

Spannende Alltagsphänomene aus Natur und Technik

Tim und Tamina (6b) zeigen ihrer Klasse, was sie am Begabungsstützpunkt Marktoberdorf gelernt haben: Am Ende können alle einen selbst hergestellten Kühlpad mit nach Hause nehmen. Aus was sie die gemacht haben? Aus Windeln!


Klang meines Körpers

Der "Klang meines Körpers" will betroffene Altersgruppen informieren, der Entwicklung von Ess-Störungen vorbeugen und Wege aus der Krankheit zeigen. Die interaktive Ausstellung basiert auf einem ganzheitlichen musiktherapeutischen Ansatz und konnte in diesem Schuljahr direkt am VHG für alle 8. und 9.Klassen stattfinden. Link: hier

Planspiel DDR der Klasse 10b am 19.11.2021

Am Freitag, den 19. November 2021 durfte die Klasse 10b des VHG am Planspiel DDR teilnehmen, welches jedes Jahr an verschiedenen Schulen in Lindau stattfindet.
Das Ziel dieses Spiels ist es, dass wir Schüler:innen selbst erleben und nachvollziehen können, wie es sich in der DDR gelebt hat.
Bereits zur ersten Stunde versammelten sich alle im Klassenzimmer und testeten sich verantwortungsvoll. Danach stellten sich die DDR-Experten aus Berlin vor, die uns den Tag über begleiteten. Im Plenum wurden ein paar Fragen zu unserem Wissensstand gestellt, bevor wir in drei Gruppen eingeteilt wurden.
In den einzelnen Teams wurde zuerst ein wenig Geschichtsunterricht gehalten, bei dem wir die Chance hatten, unser bereits erlerntes Wissen unter Beweis zu stellen. Als dies abgeschlossen war, ging der für uns Schüler:innen spannendere Teil los: jeder Person wurde eine Rolle zugeteilt, welche diese vertreten sollte.
Zusammen mit der zugehörigen Gruppe mussten diverse Entscheidungen getroffen werden, die den Verlauf des Spiels beeinflussten. Dies hatte oft auch mit den Mitschüler:innen zu tun, die sich in den anderen Teams befanden. Die verschiedenen Gruppen hatten oft den Auftrag, miteinander zu interagieren, um das Planspiel am Laufen zu halten. Dabei musste natürlich immer auf potenzielle Gefahren und Fallen geachtet werden, die einem begegnen konnten.
Als um 16:15 langsam das Ende in Sicht kam, trafen sich alle erneut zur Nachbesprechung im Klassenzimmer. Bei dieser wurde der Verlauf des Tages reflektiert und besprochen, bis dann um halb fünf die letzten Schüler:innen das Schulhaus verließen.
Ein großes Dankeschön an das Expertenteam aus Berlin, das uns die Möglichkeit gab, uns in den Alltag der DDR zu versetzen, und an Herrn Schweyer, der das Ganze für uns organisiert hat!

Mia Widmann, 10b

Schreib für Freiheit – Teilnahme am Briefmarathon von Amnesty International

Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember nahmen Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Klassen und Unterrichtsstufen am Briefmarathon von Amnesty International teil, indem die Schülerinnen und Schüler Briefe zum Thema Menschenrechtsverletzungen an einem konkreten Fall verfassten. Dieses Jahr lag der Fokus auf einem Jungen namens Mikita. Dieser wurde unter schrecklichen Bedingungen von der Polizei festgenommen und während des Verhörs, bei dem weder ein Rechtsbeistand noch ein Elternteil anwesend war, misshandelt, um für eine Tat vor Gericht gestellt und verurteilt zu werden, die er nicht begangen hat.

Mit den unzähligen Briefen soll einerseits Betroffenen gezeigt werden, dass sie nicht alleine sind. Andererseits wird auf die zuständigen Behörden wie den Generalstaatsanwalt Druck ausgeübt, Mikita einen fairen Prozess zu gewähren, der die internationalen rechtlichen Standards für Minderjährige erfüllt.

Ganz nach dem Motto – Briefe schreiben kann Leben retten, setzen sich die Schülerinnen und Schüler für die Einhaltung der Menschenrechte international ein und setzen so ein Zeichen gelebter Solidarität.

Frankreichaustausch in Zeiten von Corona


Am VHG gibt es eine große Vielfalt an Austauschangeboten. Auch im Fach Französisch haben jährlich alle Französischlernenden der 8. Klassen die Möglichkeit, Schüler*innen aus unserer Partnerschule in Montpellier kennenzulernen. Leider hat Corona auch diese Austauschfahrt stark eingeschränkt. Trotzdem hatten wir, die Schüler*innen der 9A, großes Interesse daran, französische Freund*innen kennenzulernen. Bereits im vergangenen Schuljahr wurde der Kontakt zu Schüler*innen unserer Partnerschule hergestellt und dieser hält bis heute. Wir freuen uns immer über Nachrichten von unseren Austauschpartner*innen, von denen wir sogar über Videos Neues erfahren. So hatten wir auch die Chance, Montpellier virtuell kennenzulernen und ihnen unser schönes Lindau zu zeigen. Für die Vorweihnachtszeit haben wir uns ein ganz besonderes Projekt überlegt und unsere neuen Freund*innen mit einem Adventskalender überrascht. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung von Frau Gofron, ohne die dieses Geschenk nicht umsetzbar gewesen wäre. Wir würden uns freuen, unsere Briefpartner*innen irgendwann auch einmal persönlich kennenzulernen, um noch tiefer in ihre Kultur eintauchen zu können und sind glücklich darüber, dass der Kontakt trotz Corona besteht. Es ist eine gute Möglichkeit, um die deutsch-französische Freundschaft zu vertiefen und bereichert einen, weil man interessante und neue Dinge entdecken kann!

von Hannah Vogel und Susanne Heller aus der 9A

Klimafreundliche Ernährung am Valentin-Heider-Gymnasium

Über einen Workshop zum Thema klimafreundliche Ernährung hat sich die Klasse 6b am Valentin-Heider-Gymnasium sehr gefreut. Diesen gewann das Valentin-Heider-Gymnasium als 1. Preis im Regierungsbezirk Schwaben bei den Tagen der Schulverpflegung in der Gesundheitswoche 2019/20 mit den Projekten der Biologielehrerinnen Frau Dr. Steiger-Gebhardt und Frau Altiparmak. Hier fanden ein Streuobstwiesenprojekt, eine gesunde Pause, eine Pflanzaktion im Schulgelände sowie ein Plakatwettbewerb statt. Coronabedingt musste der Kochworkshop aber immer wieder verschoben werden.

Unter strengen Hygieneregeln war es nun endlich soweit! Die Klasse 6b hatte das große Los gezogen und durfte an diesem besonderen Workshop teilnehmen. Alexander Kowarc von kochfit.at machte den Schülern den Wert regionaler Qualitätslebensmittel bewusst und zeigte, dass Kochen mit saisonalen Lebensmitteln die heimische Landwirtschaft stärkt und auf diese Weise auch die kulinarische Wertschöpfungskette besser nachvollzogen werden kann. Zudem machte es allen großen Spaß.

Überreicht wurde der Preis von Veronique Germscheid von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Schwaben am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg.

P-Seminar: Kindheit in Entwicklungsländern

Hier geht es zur Präsentation.

Lebenshilfe und Valentin-Heider-Gymnasium räumen auf

Knapp 40 junge Menschen mit und ohne Behinderung haben sich am letzten Donnerstag in Lindau verabredet, um ein Zeichen gegen die Verschmutzung der öffentlichen Grünanlagen in Lindau zu setzen. In inklusiven Teams sammelten sie mit Feuereifer Glasscherben, Zigarettenstummel und Reste in den Wiesen und Büschen am Giebelbach. Pink, extravagant, kaputt, ganz klein, richtig groß, Raritäten – Ziel der Aktion war nicht nur, das Gelände säubern und möglichst viel Müll zu sammeln. Die jungen Menschen wollten vielmehr zeigen, dass Inklusion auch in Zeiten von Corona möglich ist. Alle haben sich bereitwillig mehrfach testen lassen und an die Hygieneregeln gehalten, um wirklich niemanden zu gefährden. „Endlich dürfen wir wieder ein Kooperationsprojekt machen,“ meint Daniela Schäffler, Sozialdienst der Lindenberger Werkstätten in Lindau. Die Zusammenarbeit zwischen Valentin-Heider-Gymnasium und den Lindenberger Werkstätten hat ja eine lange Tradition. „Man sieht, wie Inklusion funktionieren kann,“ meint die sechzehnjährige Hilal. „Und Klima ist uns wichtig,“ ergänzt Jean-Pierre; „Bierdeckel, eine Gießkanne, ein Stuhl, unfassbar, was man alles hier findet.“ Der Lindauer Bauhof hat die Aktion mit Greifzangen, Müllbeuteln und Arbeitshandschuhen unterstützt. Zwei Dinge waren am Ende des Tages klar. Der Wunsch, bald wieder ein gemeinsames Projekt zu machen, ist riesig. Und Umweltschutz betrifft uns alle.

Studienfahrt Kanutour 22.09 – 24.09.2021

13 Schüler*innen der Q12 entschieden sich gemeinsam mit Frau Ludwig und Herrn Bengel drei Tage lang im Sinne der „Studienfahrt 2021“ den Bodensee der Länge nach in Kanus zu durchfahren.    

In diesen Tagen paddelten wir von Lindau nach Ludwigshafen insgesamt in etwa 73 km und sahen den Bodensee von einer ganz anderen Seite. Nach einigen Startschwierigkeiten bildeten sich gute Paddelteams und wir legten in kurzer Zeit weite Strecken zurück. Trotz der großen Anstrengung waren die Pausen jeden Tag aufs Neue sehr lustig und entspannend.

Die Abende verbrachten wir auf Campingplätzen in unseren mittransportierten Zelten. Am ersten Tag gingen wir zusammen Pizza essen, während wir am zweiten am Lagerfeuer grillten. Bis in die Nacht hinein blieben alle wach, unterhielten sich und lachten miteinander. Auch wenn die Nächte kalt waren und der Schlaf nicht immer der erholsamste, wuchs unsere Gruppe über die drei Tage immer mehr zusammen und im Namen aller kann ich die Studienfahrt als sehr gelungen bezeichnen.

Noch einmal ein großes Dankeschön von allen beteiligten Schüler*innen an Frau Ludwig und Herr Bengel für die gesamte Planung und Umsetzung der Studienfahrt, wir hatten eine sehr schöne Zeit!

Klassenaktionstag der Q11 in den Friedensräumen

„Dem Frieden Raum geben, Entscheidungsräume und Denkräume öffnen“. Unter diesem Motto stand ein Angebot des Klassenaktionstages für SchülerInnen der Q11. Schon bei der Einführung in die Ausstellung durch Gertrud Fersch wurde den SchülerInnen klar, dass hier eigenes Denken gefragt ist. Die Exponate und Bilder luden zur aktiven Teilnahme ein. Auch Projekte des VHGs konnten als „best practice“ Beispiele in der Ausstellung entdeckt werden. Mit vielseitigen Impulsen bereichert endete der Klassenaktionstag im Garten der Villa Lindenhof.

M. Altiparmak

Juniorwahl am VHG – Die Wähler von morgen stimmen ab

Über 300 Schüler*innen durften am Valentin-Heider-Gymnasium vor der Bundestagswahl ihre Kreuze auf dem Wahlzettel der Juniorwahl setzen. Mit der Erststimme wählten sie die Person, die sie im Bundestag vertreten soll, mit der Zweitstimme die jeweilige Partei, ganz so wie 60,4 Millionen Wahlberechtigte an diesem Sonntag über die neue Sitzverteilung im Bundestag abstimmten.

Damit sind die Jugendlichen Teil eines bundesweiten Projekts, bei dem rund 4.500 Schulen aus ganz Deutschland möglichst realitätsgetreu die Bundestagswahl simulieren. Am Freitag, den 24.9.2021 mussten bis um 18:00 die schulinternen Ergebnisse übermittelt werden. Die Ergebnisse wurden erst mit Wahlende der regulären Bundestagswahl am Sonntag um 18:00 bekannt gegeben. Anders ist in diesem Jahr, dass sowohl die Wahlparty als auch der Wahlvorgang in der zum Wahllokal umfunktionierten Schülerbücherei ausfallen mussten und stattdessen mit Pulttrennern und Wahlkabinen in den Klassenzimmern gewählt wurde.  

Den Wahlvorstand stellte in diesem Jahr die 10b. Die Schüler*innen des sozialwissenschaftlichen Zweiges durften die verplombte Urne öffnen, nach dem vier-Augen-Prinzip die gültigen von den ungültigen Stimmzetteln trennen, dann Wahlzettel für Wahlzettel auswerten und die Ergebnisse einreichen. Der grüne Kandidat Pius Bandte bekam die meisten Erststimmen und auch bei den Zweitstimmen schnitten die Grünen vor CSU, FDP und SPD am besten ab. Mit 293 gültigen Stimmen kann das VHG auf eine Wahlbeteiligung von über 93 Prozent verweisen. Ganz wie bei echten Wahlen haben nicht alle gültig gewählt. Jetzt gilt es, diese Ergebnisse und Erfahrungen im Unterricht auszuwerten und mit den „echten“ Bundestagswahlergebnissen zu vergleichen.

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